Unterricht
Wir befähigen unsere Schülerinnen und Schüler am gesellschaftlichen und beruflichen Leben verantwortlich teilzunehmen und ihr eigenes Leben zu gestalten.
Unser Unterricht soll die Lernfreude unserer Schülerinnen und Schüler wecken, erhalten und weiter fördern. Er soll sie anregen und befähigen, Strategien und Methoden für ein lebenslanges, nachhaltiges Lernen zu entwickeln. Ziel unserer Arbeit ist, dass alle Schülerinnen und Schüler einen an der Hauptschule möglichen Abschluss (Hauptschulabschluss Klasse 9, Abschluss des Bildungsganges im Förderschwerpunkt Lernen nach Klasse 10, Hauptschulabschluss Klasse 10, Sekundarstufenabschluss I - Fachoberschulreife, Sekundarstufenabschluss I - Fachoberschulreife mit Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) erlangen.
Erprobungsstufe 5/6
Der Wechsel von der Grundschule zur Erich Kästner-Schule stellt für viele Schülerinnen und Schüler und deren Eltern einen Einschnitt im schulischen Werdegang dar. Die Erich Kästner-Schule setzt an dieser wichtigen Schnittstelle neue Akzente, um den Schüler/innen den Einstieg in die Hauptschule zu erleichtern. Durch die Projekte „2. Schulanfang" und das Unterrichtsfach „Soziales Lernen" wird eine positive Lern- und Arbeitsatmosphäre geschaffen. In der Erprobungsstufe werden die Basiskompetenzen des Lernens und die Grundkompetenzen im Lesen, Rechnen und Schreiben vermittelt. Zu den Basiskompetenzen gehören die sozialen Lernformen wie Partner- und Gruppenarbeit, aber auch die Fähigkeit, Arbeitsplatz und Arbeitsmaterial zu organisieren. Durch ein umfassendes Förderangebot in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden individuelle Stärken gefördert und Schwächen abgebaut. In den Integrationsklassen werden durch das stark differenzierte Unterrichtsangebot die Entwicklungsmöglichkeiten aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
Jahrgangsstufe 7/8
Aufbauend auf die Erprobungsstufe konzentriert sich die Arbeit in der Mittelstufe auf die Vermittlung von fachlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten. Die fachlichen Standards, verbindlich für alle Jahrgangsstufen, werden in den schulinternen Lehrplänen festgelegt, die zur Zeit durch die Einführung der neuen Kernlehrpläne in Überarbeitung sind. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch die Differenzierung in den Fächern Mathematik und Englisch die Möglichkeit ihre Stärken zu zeigen und auszubauen. Parallelarbeiten gewährleisten eine Vergleichbarkeit schulischer Leistungen und eine Kontrolle und Verbesserung des Unterrichts. Auch in der Mittelstufe soll innerhalb des schulischen Förderkonzeptes den leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern die Erreichung der Mindeststandards in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik erleichtert werden. Das erweiterte Fächerangebot mit den Fächern Technik und Hauswirtschaft und das Wahlpflichtangebot gibt den Schülerinnen und Schülern ab der 7. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, ihre Neigungen weiterzuentwickeln und in praktischen Arbeitsfeldern zu erproben. Unterstützt durch das Fach Wirtschaftslehre beginnt in Klasse 8 die Berufswahlvorbereitung. Die Schülerinnen und Schüler lernen mit dem „Girls and Boys Day" und dem Schnupperpraktikum die Arbeitswelt kennen und erleben eine Woche im Betrieb. Unseren Schülerinnen und Schülern werden grundlegende Kompetenzen in der Nutzung der „Neuen Medien" vermittelt. Ab der 7. Klasse erhalten alle Informatikunterricht, in dem nicht nur Basiskompetenzen in der Anwendung von Standardsoftware erlernt werden, sondern auch eine kritische Betrachtung der neuen Medien stattfindet, die Schülerinnen und Schüler befähigen soll, verantwortlich mit ihnen umzugehen.
Jahrgangsstufe 9/10
Mit Beginn der Oberstufe liegt ein klarer Schwerpunkt unserer Hauptschule in der Erarbeitung fachlicher Standards und in der Berufswahlvorbereitung. In einer schwierigen Arbeitsmarktsituation wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern durch gezielte Förderung, Chancen und Perspektiven auf dem sich wandelnden Ausbildungsmarkt eröffnen, in dem wir die Eigenverantwortung stärken und Kompetenzen im Berufswahlprozess herausarbeiten. Das praxisrelevante Vorgehen mit je einem Praktikum in der 8., 9. und 10. Klasse dient der Optimierung der Berufsorientierung, der Berufsfindung und der Berufsvermittlung. Außerschulische Partner wie die Agentur für Arbeit werden zur Unterstützung des Berufswahlprozesses intensiv in die Arbeit eingebunden.